Happy Birthday lieber Affe – Meine ersten 365 Tage als Blogger und wie es nun weitergeht

Ein Jahr co monkey, was bedeutet das nun? Für mich ist es ein großes Ereignis, von dem ich auf halber Strecke nicht mehr glaubte, es überhaupt zu erreichen. Ein Jahr, in dem ich mich kopfüber in die fremden Sphären des Bloggerdaseins stürzte, wahnsinnig viel lernte und mit Leidenschaft und kleinen Schritten alles aufbaute, bis hin zum heutigen Tag – der Weggabelung meines Bloggerdaseins

Es gibt Momente im Leben, da erreicht man eine Etappe – wie etwa eine bestimmte Zeitvorgabe oder ein Ziel, das man sich selbst gesetzt und erreicht hat – und steht vor einer neuen Entscheidung. Man kann kurz zurückblicken, muss dann aber entscheiden, wie es weitergeht. Geht man den Weg weiter oder schlägt man eine neue Route ein?

 

Ein Rückblick auf die letzten 12 Monate

Vor genau einem Jahr war es soweit, ich entschied mich für das Bloggen, veröffentlichte meinen ersten Beitrag und entdeckte die Lust am Schreiben wieder.

Ich erinnere mich noch, als wäre es erst letzte Woche gewesen. Ich saß in meinem kleinen WG-Zimmer in Alicante, mein Auslandssemester neigte sich dem Ende zu und ich hatte Lust auf etwas Neues. Den Kopf voller Ideen und beflügelt von dutzenden Büchern und Blogs, die ich verschlungen hatte, startete ich also meinen eigenen. Es sollte ein Experiment sein, einfach mal etwas Neues und Anderes. Alles war komplettes Neuland für mich und stellte mich immer wieder vor neue Herausforderungen: WordPress, Social Media, eigene Domain, Aufbau von Reichweite, HTML, Suchmaschinenoptimierung und noch sehr vieles mehr. Zugegeben – ich bin manchmal an all dem fast verzweifelt, dennoch habe ich mich durchgebissen und in dieser Zeit so viel gelesen und gelernt wie zu sonst keiner Zeit zuvor.

 

Aber während der letzten 12 Monate passierte noch einiges mehr.

Das Bloggen half mir nämlich nicht nur in puncto Internet und technischer Herausforderungen, sondern motivierte mich auch dazu, noch mehr Neues auszuprobieren und auch Dinge anzupacken, die bisher nur in meiner Wunschvorstellung existierten und die ich seit Jahren nicht wagte umzusetzen. Die größte Lektion, die ich insgesamt im letzten Jahr lernte, ist diese:

Man muss nicht schon am Anfang eines Weges jeden einzelnen Stein kennen, es reicht, wenn man einzelne Abschnitte und das Ziel vor Augen hat – alles Weitere lernt man dann unterwegs.

 

So meldete ich im Februar letzten Jahres endlich ein Gewerbe an und arbeitete mich Stück für Stück in die Materie des Unternehmertums ein. Die Selbständigkeit war bereits in meiner Jugend ein Wunsch, den ich irgendwann einmal umsetzen wollte, von dem ich aber dachte, dass man vorher wahnsinnig viel können und wissen muss. Steuern, Buchhaltung & Co kenne ich zwar aus dem Studium, dennoch ist es in der Praxis eine andere Welt. Ich lerne nach wie vor jeden Tag dazu und bin froh, endlich diesen Schritt gewagt zu haben.

 

Weitermachen oder einen neuen Weg gehen?

Natürlich ist es keine leichte Entscheidung oder eine, die man mal eben so nebenbei trifft. Letztendlich habe ich viele Wochen darüber nachgedacht, ob ich weitermache oder aufhöre mit dem Bloggen.
Das schreiben und basteln am Blog hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. All die tollen Kommentare und E-Mails haben mich auch in Down-Phasen immer wieder ermutigt weiterzumachen und jedem einzelnen zu antworten. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man anderen helfen und sie ein Stück weit auf ihrem eigenen Weg begleiten kann. Tolle Kontakte sind entstanden und mein Horizont hat sich stetig erweitert. Auch der Respekt gegenüber anderen Blogger-Kollegen, die sich tagtäglich durch dieses Haifischbecken kämpfen, ist und bleibt groß.

Dennoch habe ich noch eine weitere Lektion gelernt. Und zwar die, sich nicht auf zu Vieles gleichzeitig zu konzentrieren. Multitasking ist eine Illusion – denn am Ende leidet immer die Qualität jeder einzelnen Aufgabe, der man sich zusätzlich annimmt.

Ich habe im letzten Jahr vieles ausprobiert, Neues angefangen und begonnen, an einigen Zielen zu arbeiten. Hinzu kommen die Arbeit in und am eigenen Unternehmen und die Endphase meines Studiums, die künftig sehr viel Aufmerksamkeit fordern.

Zu der Zeit, als ich co monkey ins Leben rief, war ich alleine in Spanien und hatte sehr viel Zeit zum Schreiben. Mein Anspruch an die Intervalle für neue Inhalten, die Länge und Qualität der Beiträge und die Erwartungen an mich selbst wurden im Laufe der Zeit und bis heute immer höher. Somit stand für mich fest, dass es nur ein ganz oder gar nicht gibt. Halbherziges schreiben oder weniger neue Inhalte waren nie eine Option. Ich stand vor der Entscheidung, entweder auf diesem Level weiterzumachen und meinen eigenen Ansprüchen an Qualität und Mehrwert für jeden Leser auf diesem Blog zu halten oder am Zenit den Schlussstrich zu ziehen.

 

Für mich steht nun fest, dass ich dieses Kapitel schließe.

 

Wie geht es weiter?

Ob diese Entscheidung endgültig ist, kann und will ich hier und heute nicht sagen. Vorerst verbuche ich meine Bloggerreise als großartige Erfahrung, die ich gerne gemacht habe. Ich möchte mich in diesem Jahr auf bestehende Projekte und meine Selbständigkeit konzentrieren und in diesen Bereichen weiter vorankommen. Vielleicht gibt es im Laufe der Zeit darüber nochmal etwas zu lesen, ich lasse es einfach mal offen…

Trotz alledem bleiben co monkey und auch die Facebook-Seite mindestens für dieses Jahr online. Ebenso halte ich die Buchtipps sowie den Tool-Bereich und die Blog- und Podcast-Liste so aktuell wie möglich. Somit bleibt die Seite hoffentlich auch noch für viele wiederkehrende und neue Besucher hilfreich oder mindestens unterhaltsam.

 

Zum Schluss

Ich hatte es vor einiger Zeit bereits kurz angemerkt – das Schreiben ist für mich kein abgeschlossenes Kapitel, im Gegenteil: ich arbeite seit einigen Wochen an meinem ersten Buch, das ich im Laufe des Jahres veröffentlichen möchte und auch andere Schreibarbeiten stehen künftig noch auf dem Plan. Ich will noch nicht alles verraten, nur, dass es für jeden, dem dieser Blog gefallen hat, ebenfalls eine Bereicherung sein könnte. Bevor ich mich nun verabschiede, möchte ich dir deshalb einen Vorschlag und ein kleines Geschenk machen:

Wenn dir gefallen hat, was du hier in den letzten Monaten lesen konntest, dann trage dich mit deiner E-Mail-Adresse in die Mailliste ein. Sobald die Veröffentlichung des Buches näher rückt, verrate ich dir mehr darüber und packe dir als Dankeschön für dein Vertrauen zum Release einen riesigen Rabatt obendrauf – und wenn ich riesig sage, dann meine ich es auch so! Falls es irgendwann etwas Neues zu co monkey gibt, erfährst du es natürlich per Mail auch als Erstes. Wäre das was?

 

Nun ist es soweit

Ich ziehe den Hut und bedanke mich bei allen treuen Lesern, fleißigen Kommentatoren, E-Mail-Schreibern, Social-Media-Followern und natürlich den lieben Gast- und Co-Autoren, die mir tatkräftig zur Seite standen! Dank euch wurde dieser Blog mit Leben gefüllt und über all die Wochen zu einer großartigen Herausforderung, die mir nicht nur Kopfzerbrechen sondern vor allem wahnsinnig viel Freude bereitet hat!

 

Alles Gute auf euren Wegen!

Nina, www.co-monkey.de


 

Nina

studiert, schreibt und arbeitet an neuen Ideen in Berlin. Mit ihren Texten möchte sie unkonventionelle Wege und Alternativen zeigen, um mehr Zufriedenheit in den privaten und beruflichen Alltag all jener zu bringen, die Lust auf Veränderungen haben.

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2 Antworten

  1. Bernhard sagt:

    Hey Nina,
    super Blog!!!
    Habe alles komplett verschlungen und freue mich schon auf Dein Buch! 😉
    Liebe Grüße und viel Erfolg auf Deinem weiteren Weg!
    Bernhard

    • Nina sagt:

      Hallo Bernhard! Vielen Dank für dein Feedback! Super, dass dir der Blog gefällt 🙂 Wenn du willst, dann werde doch Teil der Mailliste – dort gibt es dann bald auch alle Infos zum Buch

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